Gedko

Stiftertafel aus dem Kloster Wąchock

Gedko (* 1130; † 1185 in Krakau) war ab 1166 Bischof von Krakau.

Leben

Gedko stammte möglicherweise aus dem Geschlecht der Gryfici oder Powałowie. Er wurde 1166 als Krakauer Bischof eingesetzt. 1177 stand er der Verschwörung der kleinpolnischen Adeligen vor, die zur Abdankung des polnischen Seniorherzogs Mieszko dem Alten führte. Damit verhalf er Kasimir dem Gerechten auf den Krakauer Thron, dessen engster Mitarbeiter er wurde. Er betätigte sich als reger Kirchenstifter. Er stiftete unter anderem 1171 die Kathedrale von Kielce und versorgte die Klöster in Jędrzejów, Miechów, Sulejów, Busko und Koprzywnica mit finanziellen Mitteln. 1184 überführte er in die Wawel-Kathedrale die Reliquien des Heiligen Florians und stiftete die Krakauer Floriansbasilika.

Literatur

  • Krzysztof Rafał Prokop, Poczet biskupów krakowskich, Wydawnictwo św. Stanisława BM, Kraków 1999 (polnisch).

Siehe auch

Normdaten (Person): VIAF: 24164536256932020329 | Wikipedia-Personensuche | Kein GND-Personendatensatz. Letzte Überprüfung: 9. Juli 2024.
VorgängerAmtNachfolger
Matthäus von KrakauBischof von Krakau
1166–1185
Fulko von Krakau
Personendaten
NAME Gedko
KURZBESCHREIBUNG römisch-katholischer Bischof von Krakau
GEBURTSDATUM 1130
STERBEDATUM 1185
STERBEORT Krakau